|
|
Die chinesischen Immobilienmärkte: Ein Überblick |
Von Prof. Dr. Edmund Li Sheng
Seit Ende der 80er Jahre verzeichnet der chinesische Immobilienmarkt ein signifikantes Wachstum. Der Eintritt Chinas in die Welthandelsorganisation (WTO) bedeutete eine Öffnung der heimischen Wirtschaft für ausländische Waren. Einer der wichtigsten Umbrüche fand innerhalb der Grundbesitzentwicklung und den Immobilienmärkten statt. Mit dem Öffnungsprozess und dem Bedarf zur Weiterentwicklung der Volkswirtschaft wurde die Immobilienanlage in China zur zweitgrößten Investitionsform.
Heute sind rund 26.000 Firmen mit 880.000 Beschäftigten in der Immobilienbranche tätig. Das Gesamtvermögen aller chinesischen Immobilienunternehmen beträgt 257 Milliarden RMB. In den kommenden fünf Jahren wird China eine Gesamtfläche von rund 5,7 Milliarden Quadratmeter an Wohneigentum erbauen; 2,7 Milliarden Quadratmeter davon in Städten, dies entspricht einem Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren. [...]

|
Basel II im Lichte von Immobilienunternehmen |
Von Prof. Dr. Michael Lister
Der Entwicklungsprozess von Basel II ist weit vorangeschritten. Von der Neufassung der Vorschriften zur Eigenmittelunterlegung von Kreditrisiken sind zunächst die deutschen Kreditinstitute betroffen. Die Folgen dieser neuen Eigenmittelunterlegung müssen jedoch die Kreditnehmer tragen. Selbstverständlich sind Immobilienunternehmen davon nicht ausgenommen. Für diese greift jedoch eine Reihe von Ausnahmeregelungen, welche im Fokus dieses Beitrags stehen. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Lösungsmöglichkeiten sich aus der mit den Basel-II-Vorschriften verbundenen Problematik speziell für Immobilienunternehmen ergeben.
Unternehmen der Immobilienwirtschaft lassen sich nicht über einen Kamm scheren, sie weisen grundsätzlich große Unterschiede auf. [...]

|
Strategien-Immobilienunternehmen |
Von Prof. Dr. Stephan Kippes
Strategien zur Analyse des Qualitätsniveaus von Immobilienunternehmen
[...]

|
Kommunikation von Nachteilen |

Von Prof. Dr. Stephan Kippes
Kommunikation von Nachteilen im Immobilienmarketing
Nachteile von Objekten oder Problemimmobilien sind das tägliche Brot eines Maklers – logisch denn eine Immobilie, die im Top-Zustand ist, sich in einer gut erreichbaren, ruhigen und gefragten Lage befindet und wo auch der Preis nicht überteuert ist, braucht einen Makler genauso viel wie ein Gesunder einen Arzt – nämlich überhaupt nicht. Angebot und Nachfrage finden dort – leider – nicht selten ohne Makler zusammen.
Im Hinblick auf Nachteile gilt:
- Bei Problemimmobilien kommt es vor der Akquisition des Gründstückes/des Objektes darauf an, das Problem und dessen Dimension zu erkennen.
- Immer wieder stolpern Developer/Makler in die Kalamität, ein Problem bei der Akquisition nicht erkannt oder aber völlig unterschätzt zu haben.
- Ein Problem muss in den Preis hineingerechnet werden.
 Über Nachteile und Problemimmobilien
- Dort, wo der Eigentümer nicht bereit ist, Nachteilen entsprechend Abschläge hinzunehmen, lohnt es sich nicht, das Projekt durchzuführen beziehungsweise das Objekt zu akquirieren.
- Probleme sollten als Herausforderung angesehen werden, die Zielgruppe zu suchen, die es möglicherweise gerade aufgrund dieses Problems für interessant hält oder für die das Problem von nachrangiger Bedeutung ist.
- Ein Nachteil ist zunächst nichts Objektives; entscheidend ist vielmehr, wie sich ein Problem im subjektiven Empfinden des einzelnen Kunden manifestiert.
- Nachteile verschweigen, produziert juristische Risiken.
- Probleme kommen fast immer irgendwann in der Projektentwicklung oder im Vermarktungsprozess an den Tag.
- Derjenige, der die Probleme bereits frühzeitig kommuniziert hat, erscheint als ehrlicher Makler; derjenige bei dem der Kunde dies erst später – zufällig – erfährt, erscheint als unseriös1. [...]

|
Die neue Karriere des Wohneigentums |
Von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Hermann Francke
Die neue Karriere des
Wohneigentums
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Hermann Francke
Sowohl in historischer Perspektive als auch im internationalen Vergleich ist das zentrale Merkmal privaten Wohneigentums seine sozialpolitische Funktion. So gehört schon zu den großen demokratischen Errungenschaften der Französischen Revolution die Einführung des privaten Immobilienbesitzes für den damaligen dritten Stand, die Bürger. Damit wurde nicht nur die bisherige Feudalherrschaft von Adel und Klerus beseitigt, sondern es ging darum, einen Einstieg in die staatliche Sozialpolitik des heraufziehenden Industriezeitalters zu finden. Die Möglichkeit breiter bürgerlicher Schichten, sich durch Wohneigentum gegen unkalkulierbare örtliche Verdrängung, schnellen ökonomischen Strukturwandel und verbreitete Altersarmut zu schützen, wurde als Voraussetzung demokratischer Stabilität erkannt, die sich auf individuelle Freiheit gründet.[...]

|
Was ist los in Deutschland? |
Von Dr. Thomas Beyerle
Was ist los in Deutschland?
Deutsche Büroimmobilienmärkte –
Struktur und Perspektive
[...]

|
Facility Management-Markt mit Zukunft? |
Von Wolfgang Grothusmann
Während in Zeiten billigen Erdöls die Bürgermeister noch so kleiner Gemeinden um den Bau gemeindeeigener Hallenbäder wetteiferten, müssen heute die Hallenbäder selbst größerer Städte geschlossen werden. Städte und Gemeinden können sich die hohen Defizite infolge dramatisch gestiegener Betriebsfolgekosten nicht mehr leisten. Ein Grund hierfür liegt in der Verteuerung des einst billigen Erdöls, ein anderer findet sich in der eklatanten Unterschätzung der „wahren“ Kosten des Betriebs und Unterhalts gemeindeeigener Immobilien wie dem Hallenbad.
Verglichen mit einem schwimmenden Eisberg ist von den Kosten im Lebenszyklus einer Immobilie oft nur die „Spitze des Eisberges“ sichtbar.
Der Immobilienkosten-Eisberg
Angesichts immer knapper werdender wirtschaftlicher Ressourcen und finanzieller Mittel erfordern Investitionen in den Bau und Betrieb von Immobilien umfassende Entscheidungsgrundlagen. [...]

|
Sonder- und Spezialimmobilien |
Von Prof. Dr. Stephan Kippes
Sonder- und Spezialimmobilien ein Markt mit erhöhtem Risiko
Sonder- und Spezialimmobilien sind ein Dachbegriff, unter dem relativ heterogene Objekttypen subsumiert werden. Er umfasst beispielsweise Hotels, Freizeitparks, Musicaltheater, Sporteinrichtungen und -anlagen, Science Parks, Brand Lands, Multiplex-Kinos oder gar Exoten wie Speedway-Anlagen. Diese Spezies von Immobilien zeichnet sich dadurch aus, dass sie auf einen ganz bestimmten Nutzungszweck oder aber Nutzer hin konzipiert wird. Meist gibt es für diese Immobilien nur eine sehr eingeschränkte Drittverwendungsfähigkeit, was das ökonomische Risiko erheblich erhöht.
Daher ist der Blick auf den Lebenszyklus-Abschnitt des jeweiligen Objektes besonders wichtig. [...]

|
Freizeitimmobilien als Standortfaktor |
Von Gabriele Bobka
Freizeitimmobilien haben für die Umsetzung attraktiver Immobilienkonzepte am Standort Innenstadt eine große Bedeutung. Hierzu zählen sowohl der
positive Einfluss auf den Umsatz als auch nicht-monetäre Auswirkungen wie der Image-Effekt, die Aufwertung des Wohn- und Freizeitwertes eines Standortes, die stärkere Identifikation der Einwohner und die Attraktivität als Wirtschafts- und Arbeitsstandort. Allerdings verkörpern sie auch ein sehr heterogenes Marktsegment mit besonderen Spezifika. Zu Freizeitimmobilien zählen kulturell genutzte Objekte wie Theater und Kinos ebenso wie Sport- und Wellnessanlagen, Freizeit- und Themenparks.
Im Gegensatz zur klassischen Büroimmobilie hängt die Rentabilität dieser Spezialimmobilien entscheidend vom Mieter sowie vom Betreiber- oder Managementkonzept ab. [...]

|
 |
|
|